Du bist online; die Haken werden blau.
Wir beide schauen von unterschiedlichen Orten auf unsere Unterhaltung.
Die Worte die sonst in der Luft verfliegen, sobald wir sie ausgesprochen haben, sehen wir vor uns.

Ich sehe dich vor meinem inneren Auge, wie du auf den Bildschirm starrst. Genau wie ich. Fast als würden wir uns gegenseitig anstarren.
Doch Bildschirme trennen uns, stehen zwischen uns, genau wie unsere Worte.
Das online verändert sich zu einem schreibt..., die Nachricht erreicht mich, ich antworte.

Ich starre weiter auf das online, die Haken, unsere Unterhaltung.
Du bist online, doch die Haken bleiben grau.
Du bist woanders.

Und ich starre nicht mehr in deine Augen, sondern in ein Nichts.